Wer steckt dahinter?

Mein Name ist Josephine und ich bin gebürtige Berlinerin. Bis zu meinem neunten Lebensjahr hatte ich panische Angst vor Hunden, da ich als Kleinkind von einem gebissen wurde. Als meine Mutter eines Tages den Bullterrier einer Freundin vor mein Bett stellte und ich die Augen öffnete, begriff ich schnell, dass nicht alle Hunde Monster sein können und eine Liebe begann zu wachsen.

2 Jahre später zog mein erster eigener Hund, ein Miniatur Bullterrier namens Hank, ein. Hank war wahrscheinlich das, was man heute schnell als Problemhund deklarieren würde. Oft wünsche ich mir, mein Wissen von heute auf Hank angewandt haben zu können, weil er, wie so viele andere Hunde auch, absolut kein hoffnungsloser Fall gewesen ist. Er war ein wirklich toller Hund mit einer etwas anspruchsvolleren Persönlichkeit, der wahrscheinlich durch nur etwas “Feinschliff” zu einem entspannterem Begleiter hätte werden können. Ich danke ihm für die frühen Erfahrungen, die ich durch ihn machen durfte.


Jahre später zog überraschend ein Mops bei mir ein und wurde zu meinem täglichen Begleiter. Durch sie entwickelte ich ebenfalls eine große Zuneigung zu kleineren Rassen. 

Nach meinem Umzug nach NRW begann ich, als Ausführer in verschiedenen Tierheimen und anderen Tierschutzvereinen ehrenamtlich zu arbeiten. Schnell entstand hierdurch der Wunsch, Hunde zu meinem Beruf zu machen.

Im Tierheim Bonn fand ich auch meine jetzige Hündin Pepper, die mir schnell zu verstehen gab, welch andere spezielle Anforderungen Tierschutzhunde nochmal an ihre Halter stellen können. Durch sie und die Arbeit im Tierschutz entstand bei mir das Bedürfnis, mich insbesondere auf die Arbeit mit Tierschutzhunden zu fokussieren. 

Neben diversen Fortbildungen und Seminaren habe ich erfolgreich eine Ausbildung zur Hundetrainerin absolviert und erhielt vom Veterinäramt Rhein- Sieg- Kreis die Erlaubnis nach §11 des TSchG zur Ausbildung von Hunden und Anleitung derer Halter.